Nochmal ein Doppelpack: Brit Bennett und Mithu Sanyal

Ein weiterer Schwerpunkt in der aktuellen Literatur ist das Thema Rassismus, Race, Racism (sehr empfehlenswert dazu ist das Buch von Tupoka Odette „Exit racism“ – es tut richtig weh, weil es den Finger auf Denkmuster legt, die gerade uns aus dem alten Jahrhundert Stammenden gar nicht als zu hinterfragen erschienen sind – bis jetzt, Unrast …

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Dystopisch: „Zugvögel“ und „Das Flüstern der Bäume“

Dystopische Romane sind gerade viele auf den Bestsellerlisten und im Programm der Verlage. Heike Metter und ich haben uns zwei von diesen einmal „vorgenommen“ und Heike stellt sie hier vor: „Die Tiere sterben. Bald sind wir hier ganz allein.“ Damit beginnt der Roman „Zugvögel“ von Charlotte McConaghy Franny ist eine willensstarke junge Frau mit unbändiger …

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Ein Wochenende mit Tove Ditlevsen

Nun sind die weiteren beiden Teile aus der Kopenhagen-Trilogie von Tove Ditlevsen erschienen, „Jugend“ und „Abhängigkeit“, und wieder bin ich einen Sog geraten, der mich zwang, den letzten Teil in einer Nacht zu Ende zu lesen. Während „Jugend“ in Teilen noch recht unbeschwert daher kommt, ist „Abhängigkeit“, wie der Titel vermuten lässt, deutlich schwerer verdaulich. …

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Neues von Haruki Murakami

Es ist immer wieder höchst spannend, wie der „neue Murakami“ sein wird – ist er so toll wie zum Beispiel „Mister Aufziehvogel“ oder überraschend und spannend wie „Kafka am Strand“ oder bin ich doch betrübt, weil irgendwas Murakami-mäßiges fehlt? „Erste Person Singular“ hat mich dahingehend nicht enttäuscht. Die Geschichten sind dicht, fein gewebt, behandeln die …

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In einem Dorf auf Sardinien

Michela Murgia, Accabadora Die Bücher kommen zu den richtigen Zeiten, scheint mir. Gerade habe ich „Kindheit“ von Tove Ditlevsen beinahe verschlungen, da treffe ich auf den Debütroman der sardischen Autorin Michela Murgia. Von ihr hatte ich vor einigen Jahren „Chiru“ gelesen, (die Geschichte einer Frau, die junge Menschen ins Leben, in die Gesellschaft führt) das …

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Dänemark in den 1920ern

Tove Ditlevsen, Kindheit Ein schmales Buch, das es in sich hat. Tove Ditlevsen war eine dänische Autorin, die in Dänemark stets viele Leserinnen und Leser fand. In Deutschland gab es bislang als Übersetzung nur einige wenige Bücher, auch der dritte Teil der autobiographischen Kopenhagen-Trilogie „Abhängigkeiten“ war erhältlich. Als Erstübersetzungen erscheinen nun bei Aufbau alle Teile, …

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Leben im 16. Jahrhundert

Maggie o´Farrell, Judith und Hamnet Agnes kämpft um ihren Sohn Hamnet, der Beulen am Hals hat. Als Kräuterheilkundige wartet sie mit allem auf, das ihr zu Gebote steht, doch der Elfjährige stirbt. Die Trauer der Familie um den Sohn nimmt den größten Teil dieses fantastischen Romans ein, der intensiv das 16. Jahrhundert lebendig werden lässt …

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Die Marschallin

Die Marschallin von Zora Del Buono Familiengeschichte, historischer Roman, und dazu spannend und packend – ich bin begeistert von diesem Roman. Erzählt wird die Geschichte der Großmutter der Autorin gleichen Namens. Diese ist geboren in Slowenien, verheiratet in Italien und gestorben im ehemaligen Jugoslawien. Eine glühende Kommunistin, die sich dennoch ein luxuriöses Leben in Bari …

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Der Vergangenheit auf die Spur kommen

David Grossman, Was Nina wusste, aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer In diesem Roman reisen Großmutter, Mutter und Tochter sowie der Vater der Tochter zusammen auf die frühere Gefangeneninsel Goli Otok im ehemaligen Jugoslawien. Sie drehen einen Film über das prägende Ereignis in der Biografie Ninas, deren Mutter Vera als junge Frau auf Goli Otok …

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Island

Joachim B. Schmidt, Kalmann Kalmann ist ein Haifischjäger und der selbsternannte Sheriff eines kleinen Dorfes in Island, erkennbar am Cowboyhut und der „Mauser“, die er im Pistolengürtel stets bei sich führt. Und Kalmann, das wird sofort deutlich, ist offensichtlich so schlau wie beschränkt, so liebenswert wie cholerisch und ein Mensch, der vieles gedanklich durchdringt und …

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