Meike Winnemuth „Eine Seite noch“

Ganz überaus wunderbar ist das neue Buch von Meike Winnemuth, aus dem sie am 16. März im Haus Eden lesen wird. Diese Veranstaltung ist leider ausverkauft, aber wir planen eine weitere Lesung im Herbst. Aber nun zum Buch: Einen ganzen Sommer lang geht Meike Winnemuth der Frage nach, warum uns Lesen eigentlich so glücklich macht. …

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„Der andere Arthur“ von Liz Moore

Kein Krimi, wie „Der Gott des Waldes“, sondern ein zu Herzen gehender Roman über zwei Männer – Arthur ein fettleibiger ehemaliger Dozent, der andere, Kel, ein junger Kerl aus dem Brennpunktstadtteil Yonkers, der aber in eine Highschool geht, die in einem Viertel Wohlhabender liegt. Zu Beginn des Buches schreibt Arthur  Charlene, einer guten ehemaligen Freundin …

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Colombe Schneck, „Lügen im Paradies“

Die der Autorin ähnliche Protagonistin verbringt als Kind über Jahre hinweg die Ferien in Obhut einer Schweizer Familie, deren Chalet für viele Kinder wohlhabender Familien zu einem magischen  Ort der Kindheit wird. Erst 30 Jahre später kommt die Autorin durch eigene Recherchen und Gespräche mit anderen Ferienkindern zu der Erkenntnis, dass es dort alles nicht …

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Julian Barnes „Abschiede“

Vielleicht  ist dieses Buch das letzte des großen englischen Autoren Julian Barnes: „Abschied(e). „Abschiede“ beschäftigt sich auf die typisch Barnesche Weise mit dem Titelthema, essayistisch, anhand der eigenen Lebenswege, stets zitierend und Geschichten erzählend. Er gibt preis, an einer Blutkrebsart erkrankt zu sein, die nicht ausarten muss, aber bleibt und ihn bis zu seinem Tod …

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Gerade erst entdeckt: „Babel“ von Rebecca F. Kuang

Der erste Roman Rebecca F. Kuangs, der jetzt als Taschenbuch erschienen ist, hat mich im Winterurlaub sehr gefesselt: „Babel“.  Der Roman spielt irgendwann im 19. Jahrhundert und erzählt die kolonial geprägte Geschichte dreier Studierender, von denen einer ein chinesischstämmiger Engländer ist. Er wurde als Kind von einem Sinologen aus der chinesischen Provinz Kanton mit nach …

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Ungewöhnlich: „Eden“ von Audor Ava Ólafsdóttir

Ein höchst ungewöhnliches Buch ist der Roman „Eden“ der isländischen Autorin Audor Ava Òlafsdóttir. Erzählt wird die Geschichte von Alba, einer Professorin für Linguistik, die zu aussterbenden Sprachen forscht, Romanmanuskripte redigiert und an der Uni lehrt. Eines Tages bekommt sie die Möglichkeit, ein Grundstück weit draußen vor Rejkjavik zu kaufen, das eine berühmte Krimiautorin veräußert. …

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Tommie Goertz, „Im Tal“

„Im Tal“ ist eine Ecke direkt am Waldrand, es ist eine Ansiedlung von nur zwei Häusern ganz außerhalb des Ortes, deren Bewohner stigmatisiert sind in der Dorfgemeinschaft. Der Roman beginnt mit dem Fund eines Verstorbenen, Toni Reisser, aufgefunden durch einen Wanderer. Und nun geht es zurück in Tonis Kindheit und Jugend, zu einem prügelnden Vater, …

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Lauren Groff, „Die weite Wildnis“

Ein unfassbar berührendes Buch ist dieses bereits als Taschenbuch erschienene Werk „Die weite Wildnis“ von Lauren Groff. Erzählt wird die Geschichte der 16-jährigen Lamentatio, die als Leibeigene im 17. Jahrhundert aus London mit in ein amerikanisches Fort geschleppt wurde. Dort erlebt sie grauenhafte Szenen des Hungers, des Kannibalismus, der Übergriffigkeit der Männer und der Unterlegenheit …

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Best of 2025: Svealena Kutschke „Gespensterfische“

Ich kann nur noch einmal betonen: dieses Buch muss gelesen werden! Und zitiere mich selbst: „Ich bin begeistert von diesem Buch, das trotz der Schwere des Themas eine Art von Trost vermittelt – allein durch die präzise, feingeschwungene und dabei unprätentiöse Sprache. Wirklich großartig. „Wirklichkeit ist nur eine Vereinbarung. Dieser Satz lässt Laura Schmidt viele …

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Best of 2025: Jonas Hassen Khemiri „Die Schwestern“

Gerade erst entdeckt und in sehr wenigen Tagen gelesen (neudeutsch: weggesuchtet): „Die Schwestern“ von Jonas Hassan Khemiri. Ein beeindruckender, packender Roman über das Leben dreier Schwestern in Schweden. Beobachtet werden sie von einem weiteren „Halbtunesier“, der als Kind mit den Schwestern in einer Siedlung lebt. Immr wieder im Laufe seines Lebens kommt der autofiktionalisierte Jonas …

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