Buch mit Nachklang: „Alef“

Das war mal wieder so ein Roman, der erst nach der Beendigung des Lesevorgangs seine ganze Wucht entfaltet hat. „Alef“ von Katharina Höftmann Ciobotaru. Erzählt wird eigentlich die Geschichte einer wirklich großen Liebe zwischen einem Israeli und einer 1984 in der ehemaligen DDR geborenen jungen Frau. Doch bis es wirklich um die Beiden geht, entfaltet …

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„Eine Seuche in der Stadt“ – der neue Roman von Ljudmila Ulitzkaya

In diesem Buch erzählt Ljudmila Ulitzkaya von einer drohenden Lungenpest-Seuche in Moskau 1939. Die Begebenheit ist nicht fiktiv, sondern hat tatsächlich stattgefunden. Bereits 1978 hat sich die Autorin mit diesem Drehbuchskript für einen Drehbuchgrundkurs beworben, wurde aber nicht angenommen. Man ahnt nach der Lektüre auch, warum. Es geht um den Inlandsgeheimdienst, den NKWD, mit dessen …

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Alles drin, alles dran: der neue Roman von Juli Zeh ist da

Alles drin, alles dran – der neue Roman „Über Menschen“ von Juli Zeh ist ein Corona-Roman, der viele Themen aufgreift. Stadt-Land (wieder Brandenburg) Corona, Meinungskulturen, George Floyd und die Nazis vom Dorf, auch der freundliche AFD-Wähler von nebenan fehlt nicht. Dafür gibt es keine Freundinnen, Frauen generell sind unsichtbar in dem Dorf Bracken, in das …

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Dystopisch: „Zugvögel“ und „Das Flüstern der Bäume“

Dystopische Romane sind gerade viele auf den Bestsellerlisten und im Programm der Verlage. Heike Metter und ich haben uns zwei von diesen einmal „vorgenommen“ und Heike stellt sie hier vor: „Die Tiere sterben. Bald sind wir hier ganz allein.“ Damit beginnt der Roman „Zugvögel“ von Charlotte McConaghy Franny ist eine willensstarke junge Frau mit unbändiger …

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Ein Wochenende mit Tove Ditlevsen

Nun sind die weiteren beiden Teile aus der Kopenhagen-Trilogie von Tove Ditlevsen erschienen, „Jugend“ und „Abhängigkeit“, und wieder bin ich einen Sog geraten, der mich zwang, den letzten Teil in einer Nacht zu Ende zu lesen. Während „Jugend“ in Teilen noch recht unbeschwert daher kommt, ist „Abhängigkeit“, wie der Titel vermuten lässt, deutlich schwerer verdaulich. …

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Neues von Haruki Murakami

Es ist immer wieder höchst spannend, wie der „neue Murakami“ sein wird – ist er so toll wie zum Beispiel „Mister Aufziehvogel“ oder überraschend und spannend wie „Kafka am Strand“ oder bin ich doch betrübt, weil irgendwas Murakami-mäßiges fehlt? „Erste Person Singular“ hat mich dahingehend nicht enttäuscht. Die Geschichten sind dicht, fein gewebt, behandeln die …

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In einem Dorf auf Sardinien

Michela Murgia, Accabadora Die Bücher kommen zu den richtigen Zeiten, scheint mir. Gerade habe ich „Kindheit“ von Tove Ditlevsen beinahe verschlungen, da treffe ich auf den Debütroman der sardischen Autorin Michela Murgia. Von ihr hatte ich vor einigen Jahren „Chiru“ gelesen, (die Geschichte einer Frau, die junge Menschen ins Leben, in die Gesellschaft führt) das …

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Dänemark in den 1920ern

Tove Ditlevsen, Kindheit Ein schmales Buch, das es in sich hat. Tove Ditlevsen war eine dänische Autorin, die in Dänemark stets viele Leserinnen und Leser fand. In Deutschland gab es bislang als Übersetzung nur einige wenige Bücher, auch der dritte Teil der autobiographischen Kopenhagen-Trilogie „Abhängigkeiten“ war erhältlich. Als Erstübersetzungen erscheinen nun bei Aufbau alle Teile, …

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