Rabea Edel „Portrait meiner Mutter mit Geistern“

Frisch als Taschenbuch erschienen ist dieser beeindruckende Roman von Rabea Edel „Portrait meiner Mutter mit Geistern“. Der Roman erzählt vordergründig von einer Mutter-Tochter-Beziehung, allerdings spielen auch etliche andere Figuren eine Rolle. Und eigentlich geht es in dem Buch darum, Bilder für das Unausgesprochene zu finden, wovon es hier sehr viel gibt. Da ist der Vater …

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Anna-Katharina Scheidemantel „Statt aus dem Fenster zu schauen“

Ein überraschendes Leseerlebnis hatte ich mit dem Roman „Statt aus dem Fenster zu schauen“ von Anna-Katharina Scheidemantel. Vornehmlich geht es um die Probleme der Mittzwanziger, aufgerieben zwischen Selbst- und Karrierefindung, Sinnsuche und Lebensplanung in einer digitalen Welt. Sophie steckt genau in dieser Mühle. Als Überfliegerin von ihren Eltern immer schon mit dem Satz „Aus Dir …

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Christian Huber, „Solange ein Streichholz brennt“

Ein erstaunlicher Roman ist das Buch von Christian Huber. Alina befürchtet, von ihrem Fernsehsender gekündigt zu werden, stattdessen jedoch soll sie als Co-Mitarbeiterin bei einem neuen Format des berühmten Jakob dabeisein. Als Intro dazu soll sie eine Dokumentation erstellen, indem sie einen Obdachlosen eine Woche begleitet und dessen Welt zeigt. Jakob würde dieses Intro dann …

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Rachel Joyce „Sommerhaus“

Vollkommen unbeschwerte Sommerlektüre verspricht dieser Roman trotz des Titels nicht, wohl aber viel italienisches Flair und durchaus auch heitere Sommerstunden. Es geht um vier Geschwister, die früh ihre Mutter verloren haben und im Schatten ihres Vaters, eines berühmten Künstlers aufwachsen. Dieser Schatten verschwindet nicht, als die Vier erwachsen werden. Im Gegenteil, eine Art Abhängigkeit verfestigt …

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Verwunschen, magisch, verzaubernd: „Land“ von Maggie O’Farrell

Der neue Roman der Autorin von „Judith and Hamnet“, gerade als Film in den Kinos zu sehen, ist wieder so ein ganz eigenes, sprachlich besonderes Buch. Erzählt wird von Irland, soeben ist die große Hungersnot der 1840er vorüber, aber noch deutlich sichtbar, als Tomás als Landvermesser für die verhassten britischen Besatzer arbeitet, die Rotröcke. Anfangs …

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Soeben erschienen: Miriam Carbe „Unerwünschte Töchter“….

…..und gleich in wenigen Tagen „weggesuchtet“. In beindruckend geschliffener Sprache, aber ganz geradeaus an der Zeit entlang erzählt Miriam Carbe von den Frauen in ihrer Familie, deren Name immer mit einem „M“ beginnt. Ihre Urgroßmutter Margarete begleiten wir durch den ersten Weltkrieg, deren Tochter Marianne durch das Deutschland der Nazis und des zweiten Weltkrieges. Erst …

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Dana Grigorcea – Tanzende Frau, blauer Hahn

Ein hintergründiges Buch ist der neue Roman der fantastischen Dana Grigorcea. „Tanzende Frau, blauer Hahn“ erzählt von Menschen, davon, wie junge Menschen die älteren beobachten, er erzählt von unbeschwerten Sommern und einer Kindheit auf dem Dorf. Roxana, in Bukarest ansässig, besucht in den Ferien die Verwandten im kleinen Ort Busteni am Rande der Karpaten. Roxana …

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Pascale Hugues, „So voller Leben“

Ein zu Herzen gehendes Buch ist „So voller Leben“ von Pascale Hugues. Sie schreibt darin über ihre Mutter Yvette, 1929 im Jahr der großen Depression geboren. Yvette wächst im Elsass auf, das mal zu Frankreich gehört, mal wieder zu Deutschland – mal muss französisch gesprochen werden, dann wieder nur deutsch. Mit 56 Jahren stirbt die …

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„Die Riesinnen“ von Hannah Häffner

In Hannah Häffners Roman „Die Riesinnen“ geht es um mehrere Generationen von besonderen Frauen. Großgewachsene, dünne, selbstbewusste Frauen, die in einem kleinen Ort im Schwarzwald namens Wittenmoos leben. Ist Liese den patriarchalen Zwängen in Gestalt ihres gewalttätigen Mannes, eines Metzgers überdies, noch weitgehend ausgeliefert, verändert sich das Maß der möglichen Selbstbestimmung schon erheblich für ihre …

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