Noch ein Titel der Shortlist zum Preis der Leipziger Buchmesse: Ingo Schulze, Die rechtschaffenen Mörder

Es folgt der dritte Titel der Liste zum Preis der Leipziger Buchmesse: Ingo Schulze erzählt hier aus drei verschiedenen Perspektiven von Norbert Paulini, einem legendären Antiquar und Buchliebhaber aus Dresden. Der Anfang kommt gemütlich daher und erzählt vom Aufwachsen und Großwerden Paulinis. Die Sprache ist knapp, aber fein, ein Wohlfühltext, der aus einer anderen Zeit …

Weiter lesen …Noch ein Titel der Shortlist zum Preis der Leipziger Buchmesse: Ingo Schulze, Die rechtschaffenen Mörder

Leseerlebnis: Lutz Seiler, Stern 111

Der Roman wurde mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet (siehe auch: https://prosa-buchladen.de/leseerlebnis-lutz-seiler-stern-111/) und das mit Recht. Erzählt wird die Geschichte von Carl Bischoff, aus Gera stammend, der 1989 mit dem Shiguli seiner Eltern, ein Auto russischer Bauart, nach Berlin fährt. Zunächst lebt er im Auto und wird dann von Ragna gerettet, als er schwer …

Weiter lesen …Leseerlebnis: Lutz Seiler, Stern 111

Wiedererscheinung: „Die stumme Herzogin“ von Dacia Maraini

Nach all den „heutigen“ Büchern war es Zeit, mal wieder einen Klassiker zu lesen. Dacia Marainis bereits im Jahr 1990 erstmals in Italien erschienene opulente Familiengeschichte „Die stumme Herzogin“ ist gerade wiedererschienen, die Übersetzung aus dem Italienischen von Ingrid Ickler wurde neu durchgesehen und mit Sabina Kienlechner aktualisiert. Beginnend am Ende des 17. Jahrhunderts, wird …

Weiter lesen …Wiedererscheinung: „Die stumme Herzogin“ von Dacia Maraini

Nochmal junge Literatur: Leif Randt „Allegro Pastell“

Leif Randt war mit diesem Buch auf der Shortlist zum Preis der Leipziger Buchmesse 2020. Gewonnen hat diesen am Ende Lutz Seiler mit „Stern 111“ – verdient hätte ihn meiner Meinung nach Randt auch. „Allegro Pastell“ erzählt die Liebesgeschichte zwischen Tanja Arnheim, erfolgreiche Autorin, und dem gefragten Webdesigner Jerome. Sie lebt in Berlin, er bei …

Weiter lesen …Nochmal junge Literatur: Leif Randt „Allegro Pastell“

Zwanziger Jahre vor hundert Jahren: Neue Romane

In der letzten Zeit bin ich wieder verstärkt auf Literatur aus bzw. über die 1920er Jahre gestoßen. Dabei war auch ein Titel „Johanna“, von Fritz Rosenfeld, der nicht die glamourösen Roaring Twenties thematisiert, sondern anhand des jungen Mädchens Johanna die ebenfalls vorhandenen gesellschaftlichen Bedingungen aufzeigt. Johanna ist das Kind einer armen Tagelöhner-Familie und kommt früh …

Weiter lesen …Zwanziger Jahre vor hundert Jahren: Neue Romane

Hilma af Klint – „Die Menscheit in Erstaunen versetzen“ von Julia Voss

Julia Voss beeindruckte bereits als Interviewte im Film „Jenseits des Sichtbaren“, der sich in ungewöhnlicher, sehr angenehmer Weise dem Leben und Werk der schwedischen Malerin Hilma af Klint (1862 – 1944) nähert. Voss lernte extra Schwedisch, um die riesenhaften Materialmengen, die af Klint hinterlassen hat, lesen zu können. Herausgekommen ist ein sehr spannend geschriebenes Buch, …

Weiter lesen …Hilma af Klint – „Die Menscheit in Erstaunen versetzen“ von Julia Voss

Lesefreuden im Januar

Der Januar hielt eine bunte Mischung sehr unterschiedlicher Lektüre für mich bereit. Dazu versuche ich mich hier an möglichst aussagekräftigen Kurzrezensionen: Der „schrägste“ Titel war sicherlich „Lovecraft Country“ von Matt Ruff. Amerika, Fünfziger Jahre, die Schwarzen sind vollkommen der Willkür der Weißen ausgeliefert. Wir befinden uns in einer unwirklichen, gesetzlosen Gegend, in der mystische Dinge …

Weiter lesen …Lesefreuden im Januar