Dilek Güngör „Vater und ich“- nominiert für den Deutschen Buchpreis 2021

Dilek Güngör haben sicher einige schon durch ihren wunderbaren Roman „Ich bin Özlem“ kennengelernt, in dem sie sich mit dem Thema Herkunft und der Prägung durch diese auseinandersetzte. Die Widersprüchlichkeit, die sich für die Hauptfigur aus Zuschreibung und eigenem Handeln in einem identitären Raster ergibt, wird in diesem Roman überdeutlich. In ihrem neuen Buch fahren …

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Henning Ahrens „Mitgift“ – nominiert für den Deutschen Buchpreis 2021

Eigentlich ist dieser Roman ein Buch über Gewalt, die sich von Generation zu Generation vererbt. Das zeigt sich schnell, doch vordergründig überwiegt zunächst das ländliche Leben in einem niedersächsischen Ort, in dem jeder jede kennt. Die Menschen wissen übereinander Bescheid, über das Werden der Familien, alte Fehden, verlorene Lieben und aktuelle Strukturen. Das Verwobensein in …

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Endlich wieder da: Kalender und Kladden von Bindewerk

Wie bereits im letzten Jahr haben wir auch in diesem und für das nächste wieder die wunderbaren Kalender von Bindewerk, einem Buchbindebetrieb in Süddeutschland. Dieses Mal gibt es sie aus Leder und aus Lefa, einem Stoff aus Receyclingleder, sowie aus Papier in DIN A6 und auch in DIN A5- Größe. Außerdem haben wir eine Vielzahl …

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Gestern im Rathaussaal in Stockelsdorf

Eine tolle Veranstaltung und vielleicht ein Auftakt zu endlich wieder mehr Kultur? Britta Jürgs, Verlegerin ihres eigenen AvivA-Verlages,  las hinreißend aus den Texten der drei Autorinnen und das Streichquartett, bestehend aus Musikerinnen der Lübecker Philharmonie, spielte beseelt Songs aus den Zwanziger Jahren. Das Publikum im ausverkauften Saal war begeistert.     Lesen Sie mehr hier:

Trennungsschmerz

Lang brauchte ich, um mit diesem Roman zu beginnen. Wer liest schon gerne die Dramen einer Trennung. Aber mein Mut wurde belohnt: ein spannender Roman, der entlang der Tage bis zur endgültigen Trennung die Zwiespältigkeit und das Hin-und-Her beschreibt, das für die Phase vor dem Ende einer langjährigen Beziehung bezeichnend sein kann. Thomas und Eva, …

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Im Reservat

Lousie Erdrich erzählt hier entlang der Terminationspolitik der USA in den 1950er Jahren das Leben in einem Reservat in North Dakota. Anhand der Figur des Nachtwächters einer Firma, Thomas, berichtet sie episodisch von der Alltagswelt des Turtle Mountain Band of Chippewa -Stammes, der sich gegen die Assimilierung, die durch die geplante Auflösung des Reservates angestrebt …

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Nur bei uns: Kunstkarten von Brigitte Wollert, Arnis

In unserem Urlaub waren wir in dem wundervollen Ort Arnis an der Schlei. Dort trafen wir auf das Atelier der freien Künstlerin Birgitte Wollert, das zunächst mit wunderschönen chinesischen Kalligrafien in unseren Blick geriet. Auf den zweiten Blick entdeckten wir eine Vielzahl sehr beeindruckender Gemälde und eben die Klappkarten. Diese gab es bislang nur bei …

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Im Zwiespalt: Janina Hecht „In diesen Sommern“

Dieses Buch lege ich sehr ans Herz: Janina Hecht lässt ein junges Mädchen, Teresa, sprechen, das in kurzen Sequenzen aus seiner Kindheit mit Vater, Mutter, Bruder erzählt. Diese ist überschattet von den Gewaltausbrüchen des Vaters, der gleichzeitig ein Vater ist, der seinen Kindern viele erinnerungswürdige und schöne Kindheitsmomente beschert. Dieser Zwiespalt beherrscht das Geschehen und …

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Elke Schmitter, Inneres Wetter

„Inneres Wetter“ ist ein sehr eloquent geschriebener, höchst lesenswerter Roman, der die Befindlichkeiten der Babyboomer in den Blick nimmt. Anhand einer geplanten Familienzusammenkunft aus Anlaß des 77. Geburtstages des Vaters der drei Kinder schreibt Schmitter aus unterschiedlichen Sichtweisen über die jeweiligen Lebenssituationen der Anfang der 1960er Jahre Geborenen: Huberta, Bettina und Sebastian, dem Jüngsten der …

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